Chmod-Rechner
Unix-Dateiberechtigungen visuell berechnen – Oktal, Symbolnotation und chmod-Befehl
Dateiberechtigungen
Spezielle Bits
Was ist chmod?
chmod (change mode) ist ein Unix-Befehl, der Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte für Dateien und Verzeichnisse für drei Klassen festlegt: Eigentümer, Gruppe und andere. Berechtigungen steuern, wer auf eine Datei im Dateisystem zugreifen oder sie ändern darf.
Oktalnotation verstehen
Jede Berechtigungsklasse wird als 3-Bit-Wert dargestellt: Lesen=4, Schreiben=2, Ausführen=1. Die Addition der Bits ergibt eine Oktalziffer pro Klasse. Zum Beispiel: rwx=7, rw-=6, r-x=5, r--=4. Ein vollständiger Berechtigungssatz wie 755 bedeutet: Eigentümer rwx (7), Gruppe rx (5), andere rx (5).
Häufige Berechtigungsmuster
644 ist Standard für Web-Dateien (Eigentümer kann schreiben, andere nur lesen). 755 wird für Verzeichnisse und ausführbare Dateien verwendet. 600 hält Dateien privat für den Eigentümer. 777 sollte vermieden werden, da es jedem erlaubt, die Datei zu ändern – ein Sicherheitsrisiko auf gemeinsam genutzten Systemen.
Häufige Fragen zum Chmod-Rechner
Alles über Unix/Linux-Dateiberechtigungen und chmod
chmod steht für „change mode". Es ist ein Unix/Linux-Befehl, der die Zugriffsberechtigungen von Dateien und Verzeichnissen ändert. Der „Modus" bezieht sich auf die Berechtigungsbits, die festlegen, wer eine Datei lesen, schreiben oder ausführen darf.
644 (rw-r--r--) ist die Standardberechtigung für reguläre Dateien: Der Eigentümer kann lesen und schreiben, Gruppe und andere dürfen nur lesen. 755 (rwxr-xr-x) fügt Ausführungsrechte für den Eigentümer sowie Lesen+Ausführen für Gruppe und andere hinzu – verwendet für Verzeichnisse und ausführbare Skripte.
Das Ausführungsrecht (x) wird benötigt, um eine Datei als Programm oder Skript auszuführen. Bei Verzeichnissen bedeutet das Ausführungsrecht die Möglichkeit, das Verzeichnis zu betreten (cd) und auf seinen Inhalt zuzugreifen. Ohne Ausführungsrecht auf einem Verzeichnis ermöglicht auch das Leserecht kein Auflisten der enthaltenen Dateien.
SUID (Set User ID) lässt ein Programm mit den Rechten des Datei-Eigentümers statt des Aufrufers laufen – verwendet von Befehlen wie sudo und passwd. SGID (Set Group ID) erhöht entsprechend auf die Gruppe der Datei. Das Sticky Bit auf einem Verzeichnis verhindert, dass Benutzer Dateien anderer löschen – häufig auf /tmp gesetzt.