Zittertest: die eigene Handruhe in Zahlen
Der Zittertest misst, wie ruhig du den Mauszeiger über zehn Sekunden an einer Stelle halten kannst. Nach einer Sekunde im Zielkreis startet die Messung automatisch, danach zählt jede noch so kleine Abweichung vom Startpunkt in die Auswertung.
Wofür der Zittertest genutzt wird
- Feinmotorik-Check: Ein schneller, wiederholbarer Wert dafür, wie ruhig die eigene Hand an einem bestimmten Tag tatsächlich ist – ohne Vorwissen, ohne Vorbereitung.
- Bildbearbeitung & Design: Wer freistellt, retuschiert oder mit dem Zeichenstift arbeitet, profitiert direkt von einer ruhigen Führung – der Test zeigt, wo man aktuell steht.
- Gaming-Aiming: Präzises Zielen in Shootern beginnt bei der puren Kontrolle über die Maus, unabhängig von Sensitivity-Einstellungen oder Übung mit der Waffe.
So läuft ein Durchlauf ab
- 1 Cursor in den Kreis führen und dort bleiben.
- 2 Nach einer Sekunde ununterbrochen im Kreis startet die Messung automatisch.
- 3 10 Sekunden lang so ruhig wie möglich stillhalten, die Spielfläche dabei nicht verlassen.
- 4 Ergebnis: RMS-Abweichung, maximale Auslenkung und zurückgelegter Weg in Millimetern.
Was diesen Test von anderen unterscheidet
Die Live-Wärmebild-Spur macht jede Mikrobewegung sofort sichtbar, vergrößert dargestellt, damit auch kleine Zitterbewegungen als wachsender Fleck erkennbar werden. Gewertet wird ausschließlich die RMS-Abweichung vom allerersten gemessenen Punkt, nicht vom Kreismittelpunkt – wo genau der Lauf beginnt, bestimmt allein deine Cursor-Position beim Start. Beim Eintragen in die Bestenliste schickt der Browser rund tausend Messpunkte mit, der Server rechnet RMS, maximale Auslenkung und Weg eigenständig nach.