Maus-Labyrinth: Präzision unter Zeitdruck messen
Das Maus-Labyrinth prüft, wie sicher du den Cursor durch einen engen, kurvigen Korridor führst, ohne die Wände zu berühren – und wie schnell du das unter Zeitdruck schaffst. Anders als ein simpler Klick-Test verlangt es durchgehende Kontrolle über die gesamte Strecke, nicht nur einen einzelnen Treffer.
Wofür das Maus-Labyrinth genutzt wird
- Feinmotorik unter Druck: Anders als der Zittertest (ruhige Hand im Stillstand) prüft das Labyrinth kontrollierte Bewegung entlang einer Linie – die Fähigkeit, die beim Zeichnen und Nachziehen von Pfaden gebraucht wird.
- CAD & Bildbearbeitung: Präzises Nachfahren von Konturen, ob beim Freistellen mit dem Zeichenstift oder beim exakten Ziehen von Linien in einer CAD-Anwendung, verlangt genau diese Kombination aus Tempo und Genauigkeit.
- Eingabegeräte vergleichen: Maus gegen Trackpad oder eine neue Maus gegen die alte – Fahrzeit, Fehlerzahl und Weg-Effizienz zusammen zeigen deutlicher als ein einzelner Wert, wo die Unterschiede liegen.
So läuft ein Durchlauf ab
- 1 Maustaste am grünen Start-Punkt drücken und gedrückt halten.
- 2 Durch den Korridor zum Flaggen-Ziel fahren, Taste dabei durchgehend gedrückt lassen.
- 3 Eine Wandberührung bricht nicht ab, kostet aber 0,5 Sekunden Strafzeit – die Stelle bleibt rot markiert.
- 4 Ziel erreicht: Ergebnis aus reiner Zeit, Strafzeit und Weg-Effizienz.
Was diesen Test von einem einfachen Zielklick unterscheidet
Die meisten Maus-Tests messen einen einzelnen Moment: ein Klick, ein Treffer, eine Reaktion. Das Labyrinth misst dagegen die gesamte Bewegung über eine vorgegebene Strecke – jede Sekunde und jede Wandberührung entlang des Wegs fließt in die Wertung ein. Die Korridorbreite ist dabei millimetergenau kalibriert, nicht in Pixeln festgelegt, damit ein 8-mm-Korridor auf jedem Bildschirm wirklich 8 mm breit ist. Beim Eintragen in die Bestenliste schickt der Browser die vollständige Bewegungsspur mit, der Server rechnet Zeit, Fehler und Weg-Effizienz eigenständig nach.